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mein neues Portrait Objektiv das Samyang 50mm FE f1.4 mit Autofokus für E-Mount

Das Samyang 50mm FE f1.4 mit Autofokus für E-Mount

Das erste Samyang mit Autofokus

Das Samyang 50mm FE f1.4 AF* Festbrennweiten-Objektiv ist ein Meilenstein in der Geschichte von Samyang. Bisher nur bekannt als Hersteller von lichtstarken Objektiven mit manuellen Fokus, stellte Samyang das 50 mm Standard Autofokus Objektiv mit einer Lichtstärke von sagenhaften f/1.4 vor, das Samyang 50mm FE f1.4 AF* gibt es nun schon einige Monate im Handel zu kaufen, um genauer zu sagen kam es Mitte 2016 auf dem Markt.

Mit dem 50mm f1.4 AF wollte Samyang den Markt für Sony Alpha Kameramodelle erweitern. Das hat Samyang meiner Meinung nach auch sehr gut geschafft. Ob das Samyang 50mm f1.4 AF mit den anderen Festbrennweiten von Sony bzw. Sony Zeiss oder jetzt auch dem Sigma Modellen mithalten kann, werde ich euch hier versuchen zu erläutern und einiges zum Samyang 50mm f1.4 AF* schreiben. Es wird sicher einiges an positiven aber auch an negativen Sachen geben, dazu aber mehr in den nachstehenden Beitrag.


Foto: hapa-team-blog.de


Verarbeitung / Gewicht / Größe

Für einige Fotografen spielen die Verarbeitung, das Gewicht und auch die Größe eine sehr große Rolle. Ich für meinen Teil habe noch andere Objektive im Rucksack die schwerer und auch größer sind. Zum Samyang 50mm FE f1.4 AF* kann ich nur sagen, das es eine gute Mischung zwischen handlich, nicht zu klein, nicht zu groß und einen angenehmen Gewicht ist. Die Verabreitung ist gut bzw. sehr gut. Das Gehäuse ist aus Plastik und der Fokusring für das manuelle fokusieren ist aus Gummi mit kleinen aber feinen Rillen. Wo sich mit der Zeit dann doch einiges an Staub ansammeln könnte.  Wer viel manuell Fokusieren will wird sich aber mit den sehr leicht drehenden Fokusring nicht zufrieden stellen, denn dieser gibt am Samyang 50mm FE f1.4 AF* kaum bzw. kein Feedback gibt und das wäre für denn ein oder anderen ein kleiner Minuspunkt.

Autofokus Geschwindigkeit am Samyang 50mm FE f1.4 AF

Ein weiterer Punkt, den vielleicht manche als negativ empfinden könnten ist der relativ lahme Autofokus, der noch dazu deutlich hörbar ist.
Für mich als People-Fotograf der meist mit relativ geduldigen Models arbeitet ist das kein Problem, aber wer damit Kinder, Tiere oder allgemein sich bewegende Dinge fotografieren will, für den mag der Fokus etwas zu langsam sein.

Ich habe den Kauf des Objektivs jedenfalls nach einigen Shootings die ich jetzt in den letzten Wochen damit gemacht habe nicht bereut und kann das Objektiv mit einigen kleinen Einschränkungen der dennoch sehr empfehlen und werde es auch weiterhin nutzen. Vielleicht gibt es in den kommenden Jahren einen Nachfoger, den ich dann natürlich für mich auch testen möchte und damit dann einen Vergleich zwischen den beiden Modellen erstelle.


Foto: fototips.ru


Vergleichs Objektive zum Samyang 50mm FE f1.4 AF

Ohne eben jene Konkurrenz im Nacken ist das Samyang 50mm FE f1.4 AF* durchaus eine Kaufempfehlung, immerhin füllt Samyang eine gewaltige Lücke im Sony-Objektiv-Portfolio: Zwischen das Sony FE 50 mm f1.8* für knapp 300 Euro und dem Zeiss Planar T* FE 50 mm f1.4 ZA* für 1.800 Euro passt das Samyang 50mm FE f1.4 AF* mit einer UVP von 699 Euro perfekt. Klar hat das Samyang 50mm FE f1.4 AF* nicht die Abbildungsleistung von einen Sony Zeiss, aber genau das muss es auch nicht haben. Es gibt genug Fotografen die nicht genau die mega Schärfe suchen oder benötigen. Genau so sehe ich das auch. Das Bild was entsteht muss ja eine Geschichte erzählen und ist nicht unbedingt nur für Fotografen gedacht sein die für Magazine arbeiten.

Technische Details vom Samyang 50mm FE f1.4 AF

Technische Details

50mm F1.4 AS IF UMC (50mm FE f1.4 AF)

Brennweite 50mm
Blendenbereich f1.4 - f16
Filtergewinde Ø 67mm
Max. Objektivdurchmesser Ø ca. 73mm
Gewicht ca. 540g
Länge ca. 100mm
Blendenlamellen 9
Fokus AF
System Sony FE (Vollformat E-Mount)

Foto: fototips.ru


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Meine Traumkamera? Sony Alpha 7R III

Sony Alpha 7R III

Lohnt sich der Wechsel von der Sony Alpha 7R II zur Sony Alpha 7R III?

Um diese Frage zu beantworten habe ich hier mal einige Fakten zusammengetragen und werde versuchen euch diese dann auch hier in den Kommentaren so schnell wie möglich zu beantworten.

Fangen wir mal an die wichtigsten Neuerungen aufzulisten, ich werde diese in Vorteile und Nachteile gliedern.

 

Vorteile

  • Klasse Bildqualität
  • Zwei SD – Kartenschächte
  • Rasanter Autofokus
  • Vielversprechende Akkulaufzeit
  • Fokus – Joystick, UHD – Video und Touchscreen

 

Nachteile

  • RAW – Verarbeitung intern nicht möglich
  • Serienaufnahme nicht Blackout – frei
  • Ein UHS – 2 – Schacht

 

Sony Alpha 7R III: weiterhin rund 42,2 Megapixel Vollformat – Sensor

Man kann eigentlich von Glück reden das die Entwickler von Sony den fast perfekten Bildchip unverändert vom Vorgängermodell der Sony Alpha 7R II übernommen haben.

Aber dennoch haben die Entwickler einiges an Optimierungen vorgenommen, wie zum Beispiel eine Schnellere Serienaufnahme, einen Fokus – Joystick, einen größeren Zwischenspeicher und einen zweiten SD – Kartenschacht. Einer der beiden SD – Kartenschächte wird die schnellen UHS – II – Technik unterstützen. Womit dann Schreiben der Fotos und Videos schneller und sicherer geschehen soll.

Weiterhin wurde der Dynamikumfang auf 15 Blendenstufen erhöht laut Sony und der Standard – ISO – Bereich um ein Drittel von 25.600 auf 32.000 Lichtwert angehoben und der Bionz – X – Prozessor als auch der Frontend – LSI – Co – Prozessor optimiert.

Spektakuläre Auflösungenwerte lassen sich in Kombination mit dem 5 – Achsen – Bildstabilisator mit Sensor – Shift erzielen: Im Modus „Pixel Shift Mehrfachaufnahmen“ verschiebt die Kamera den Sensor in Ein-Pixel-Schritten und nimmt vier Bilder auf, die im Raw – Konverter zu einer Datei mit 169,6 Megapixeln verrechnet werden können. Sinn machen dürfte dies wohl nur mit sehr hochwertigen Objektiven, einem stabilen Stativ und nicht bewegten Motiven.

Sony Alpha 7R III

Bild: Sony

Sony Alpha 7R III: Besserer Autofokus

Zur Verfügung stehen 399 Messpunkte wie schon beim kleineren Modell der Sony Alpha 7 II. Aber dennoch kann der Fotograf bei der genaueren Kontrastmessung auf 425 Messpunkte zurückgreifen.

Bei der Schärfenachführung bei sich bewegenden Motiven hilft die schnellere Bildelektronik der neuen Sony Alpha 7R III, wodurch eine schnellere Schärfenmessung bei wenig Licht und eine bessere Erkennung der Augen bei Portraitaufnahmen ermöglicht werden. Etwas schwierig wird das Ganze aber beim Porträtierten Bartträgern.

Sony Alpha 7R III

Bild: Sony

Sony Alpha 7R III: UHD (4K) Video mit HDR – Unterstützung

Was auch bei dem Vorgängermodel der Sony Alpha 7R II möglich war, wird nun noch besser bei der Sony Alpha 7R III sein. Die Sony Alpha 7R III nimmt Videos in 4K (3840 x 2160 Pixel) über die gesamte Breite des Vollformatsensor auf und das mit maximal 30p (Bilder pro Sekunde).

Im Super – 35mm – Format liest sie jeden einzelnen Pixel aus und könnte somit reintheoretisch 5K – Daten erzeugen. Doch leider wird dies von der Sony Alpha 7R III wieder runtergerechnet auf 4K – Auflösung.

Neben den logarithmischen Profilen S – Log 2 und S – Log 3, hat die Sony Alpha 7R III auch das neue Hybrid Log – Gamma (HLG). Dadurch wird der HDR Workflow erzeugt und wird dann auf den passenden Wiedergabegeräten mit besseren Dynamikumfang bei Bewegtbilder punkten.

Des Weiteren kann man bei  4 – Fach und 5 – Fach Zeitlupen Bilder mit 120 Bildern pro Sekunde aufnehmen, dies aber nur in Full HD und einer Datenrate von 100 Mbit pro Sekunde, wobei der Autofokus nachgeführt wird.

Sony Alpha 7R III

Bild: Sony

Sony Alpha 7R III: besseres Display und Schärferer Sucher

Der Sucher hat eine Auflösung nach Herstellerangaben von 3,69 Megapixel. Was die gleiche Auflösung wie bei Sonys Profi Topmodell der Sony Alpha 9 der Fall ist. Mit einer Vergrößerung von 0,78 – gegenüber dem Sucher der Sony Alpha 7R II ist der Sucher sogar größer als bei Spiegelreflexkameras wie der Canon EOS 5D Mark IV und der Nikon D850.

Das Display auf der Kamerarückseite hat ebenfalls eine höhere Auflösung von 800×600 Pixel. Das Display soll etwas schärfer und deutlich heller als das Display des Vorgängers der Sony Alpha 7R II sein, erreicht aber nicht die Detailgenauigkeit einer Nikon D5 oder Nikon D850.

Sony Alpha 7R III

Bild: Sony

Sony Alpha 7R III: mehr Akkuleistung = schwerer und größer

Zu dem Gehäuse kann man sagen das dem der Sony Alpha 9 doch schon sehr nahe kommt, was dem Gewicht und der Größe angeht. Der Body der Sony Alpha 7R III nutzt den Akku NP – FZ1000, dieser hält rund doppelt so lange durch wie bei der Sony Alpha 7R II und ist spritzwassergeschützt. Als Batteriegriff kann man aus den der Sony Alpha 9 zurückgreifen.

Durch die nun größere Sony Alpha 7R III ist auch der Bildstabilisator besser geworden und ermöglicht einen Verwacklungsschutz von 5,5 statt 4,5 längeren Belichtungszeiten.

Die Sony Alpha 7R III erweist sich im Praxis-Test als echter DSLM-Kracher. Die Bildqualität ist top, die Geschwindigkeit ebenso und die Ausstattung sowie Laufleistung überragt das Vorgängermodell in jeder Hinsicht. Ob sich daher der Aufstieg vom Vorgängermodell lohnt?

Das sollte jeder für sich selbst herausfinden und die mit exakt 3.500€ Sony Alpha 7R III testen bzw. für sich selbst entscheiden. Einen Veröffentlichungstermin hat Sony für Mitte November angegeben.